Ein anregender Abend mit ca. 20 Teilnehmenden aus den Bereichen Quartiersmanagement, Barrierefreiheit, politische Fraktionen (Die Linke und FDP), Bremische Evangelische Kirche (Gastgeberin), Planungsbüro, Beirat und Senatorischer Behörde (SBMS) hat uns darin bestärkt, den Austausch auch über 2025 hinaus zu fördern. Daher wird es am 9. Februar den ersten Runden Tisch Fußverkehr geben. Bei Interesse melden Sie sich gern bei uns!
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> Vorträge siehe Linkleiste rechts
> Auswertung World Café siehe Linkleiste rechts
Roland Stimpel aus dem Bundesvorstand von Fuss e.V. gab unter dem Motto “Fussverkehr in Bremen" einen passenden Einstieg und hob dabei Konfliktfelder mit dem Radverkehr hervor. Er arbeitete als Stadtplaner und Journalist und setzt sich für die Soziale Mobilitätswende bundesweit ein.
Sandra Reinert fragte keck “Bremen, was geht?!” und machte deutlich, dass die Stärkung des Fußverkehrs als landesweites Thema für das Bundesland Bremen eine Frage des Austausches und der Vernetzung ist. Titel ihres Impulsvortrages: “Wie Bremen den Fußverkehr fördert und wie Vernetzung dabei helfen kann”.
An Thementischen wurden anschließend Aspekte zu freien Gehwegen und dem Umfang mit Parken im Bestand, Wohnen und Quartiersentwicklung, Einzelhandel und lebenswerten Quartieren festgehalten.
Ein lockerer Ausklang bei Snacks, Getränken und Gesprächen rundete den Abend ab. In Kürze wird hier noch eine Zusammenfassung dazu erscheinen. Die Vorträge können auf Wunsch beim VCD (projekte-bremen (at) vcd.org) angefordert werden.
FAZIT:
Mehr Vernetzung ist beim Thema Fußverkehr angebracht; ist es doch die Grundlage für aktive Mobilität im Quartier! Eine AG Fuss und/oder ein Runder Tisch Fußverkehr sollten so bald wie möglich an den Start gehen.
Nicht nur die Art, wie wir wohnen, ist ein Lebensgefühl, sondern auch die Art, wie wir von dort aus Orte des täglichen Lebens gut erreichen. Nach zwei Kurzimpulsen von Monika Zimmermann (Mitglied im VCD Bundesvorstand) und Maurice Riesche (Überseeinsel GmbH bzw. Denkmalstadt GmbH) durfte munter diskutiert werden.
> Aufzeichnung mit Monika Zimmermann in Arbeit
> Hier finden Sie die Präsentation zur Veranstaltung
Stadtplaner:Innen und Wohnungsbauunternehmen sind sich zusehends bewusst, dass geografische und soziale Faktoren sowohl im Bestand als auch in der Entwicklung neuer Wohngebiete mehr als nur Bauplanung bedeuten. Welche Wegebeziehungen sollen gestärkt werden, wie werden klimabedeutsame Verkehrsmittel und insbesondere der Fußverkehr gestärkt, damit sich eine gute Nachbarschaft entwickelt? Der VCD und die Überseeinsel GmbH nannten aktuelle Projekte und Beispiele, wie dies gut gelingen kann.
Im Anschluss diskutierten wir im Quartierstreff “Jetzt Hier” mit Anne Mechels Möglichkeiten zwischen Klimaschutz und Quartiersentwicklung.
FAZIT:
Aktive Mobilität hat bei der Neuentwicklung von Quartieren ganz andere (und bessere) Möglichkeiten. Davon können auch Bestandsquartiere profitieren.


Das After Work Event zum Thema Fußverkehr fand am frühen Abend ab 17 Uhr im UMZU (Hanseatenhof) statt.
Nach einem kurzen Film unterhielten wir uns mit Angelika Schlansky über die Bedeutung des Gehens und das Wohlbefinden der Bevölkerung.
Welche Ressourcen bietet Bremen? Werden sie genutzt? Eine kritische Betrachtung. Es moderierte Sandra Conrad-Juhls vom VCD Bremen.
Dazu ein Hinweis Sendung "Plan B: Verkehr ohne Unfall” vom ZDF, 23. März 2025:
www.zdf.de/nachrichten/briefing/good-news-verkehrssicherheit-fussgaenger-unfaelle-zdfheute-update-100.html;
Die Verweise auf den mutigen Weg der spanischen Stadt Pontevedra, welche sehr fußgängerfreundlich ist, sind ebenfalls zahlreich:
ARD Weltspiegel - una ciuadad sin coches “Pontevedra - ein Paradies für Fußgänger” (2019)
Fact Sheet des Umweltbundesamtes (2021, Best Practice Forschungsvorhaben DLR FKZ 3719 15 1050)
FAZIT:
Pontevedra setzt den europäischen Maßstab für eine fehlerverzeihende, menschliche Infrastruktur in Städten und Kommunen. Warum nicht mehr davon in Bremen?!




Verkehrsberuhigung und mehr Kundenfrequenz - geht das zusammen?
Olaf Orb von der Handelskammer Bremen und Sandra Conrad-Juhls gaben im Tante Martin auf der Vegesacker Straße in Walle zwei Impulse. Danach war das Publikum - ausdrücklich waren neben Bürger:Innen aller Stadtteile auch Interessenverbände, Stadtteilbüros und Klimainitiativen aus ganz Bremen eingeladen - gefordert, mit in die Diskussion einzusteigen, was auch sehr gut funktionierte.
Anne Mechels moderierte die Veranstaltung und wollte wissen: “Profitiert der Einzelhandel von Maßnahmen der Verkehrsberuhigung?” (Vorstellung der Difu-Studie 2025, Bezug zum kommunalen Zentren- und Nahversorgungskonzept Bremen) und “Warum tut sich der Einzelhandel so schwer?” (Standpunkt der Geschäftsleute, Beispiele vor Ort)
> Ergebnisse in der VCD-Präsentation, Linkleiste oben rechts
FAZIT:
“Cars don't shop, people do!” Die zusammenfassende Difu-Studie und das Zentrenkonzept geben ein gutes Match ab, doch Mediation und Lösungsfindung vor Ort sind dringend angebracht, um die guten Argumente und Handlungsoptionen vor Ort einfließen zu lassen.







Nachdem die des Urteilsbegründung des Bundesverwaltungsgerichts Ende September erschienen war, warteten viele Bürger:Innen Bremens auf die Konsequenzen.
Wie wird die Rettungssicherheit in Vorrangquartieren hergestellt?
Wie sieht der Zeitplan dafür aus und wie gestaltet sich die Abstimmung zwischen Verkehrsbehörde und Ordnungsamt?
Das Bremer Bündnis Verkehrswende (u. a. ADFC, BUND, einfach.einsteigen, Selbstbestimmt Leben, ProBahn und VCD) ludt dazu in die Arbeitnehmerkammer in den Kultursaal ein.
Mit Impulsen von Staatsrat Dr. Ralph Baumheier (Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, SiWeKi e. V. (Sichere Wege für Kinder), Dr. Arne Frankenstein (Landesbehindertenbeauftragter), Rechtsanwalt Dr. Andreas Reich, Ortsamtsleiter Schwachhausen/Vahr Ralf Möller u.v.m. Eine Publikumsdiskussion schloss sich an.
> Vortrag von Andreas Reich auf Anfrage (Mail an pr-bremen at vcd.org)
> Präsentation des VCD siehe Linkleiste oben rechts
> Sharepics, welche die Antworten auf den Postkarten wieder aufnehmen, sind demnächst auf Social Media zu bewundern
FAZIT:
Es besteht inhaltliche Einigkeit beim Thema: freie Gehwege im Land Bremen müssen umgesetzt werden. Der 4-Punkte-Plan erhält zwar Zustimmung, nicht jedoch die avisierte zeitliche Dimension. Mehr Tempo, bitte, ausnahmsweise!
VCD Bremen Übersicht
Fußverkehr in Bremen - Mobilität für Alle
... kann bei uns als PDF unter pr-bremen (at) vcd.org angefordert werden
Ergebnisse der Beiträge an den Thementischen, tabellarisch
VCD Bremen Übersicht
Vortrag Überseeinsel GmbH zum 16. September
VCD Bremen Übersicht und Impulsvortrag
VCD Bremen Übersicht